Braune Butter Zimt Kullerplätzchen

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Diese Braune Butter Zimt Kullerplätzchen sind außen zart knusprig, innen weich und leicht fudgy – genau die Sorte Plätzchen, die beim ersten Biss leise unter den Zähnen knackt und dann fast auf der Zunge schmilzt. Die gebräunte Butter bringt ein tiefes, nussiges Aroma mit, das perfekt mit warmem Zimt und einem Hauch Vanille harmoniert.

Durch das Wälzen der Teigkugeln in Zucker und anschließend in Puderzucker entstehen beim Backen die typischen „Kuller“-Risse, die diese Plätzchen so hübsch aussehen lassen. Perfekt für den Weihnachtsteller, zum Adventskaffee oder einfach als kleine Auszeit zwischendurch.


Warum sorgt braune Butter bei Plätzchen für so viel Geschmack?

Beim Bräunen der Butter karamellisieren die Milchbestandteile leicht und entwickeln nussige Röstaromen, die an Haselnuss und Karamell erinnern. Dieser Prozess verstärkt den Geschmack der Butter enorm und gibt den Zimt Kullerplätzchen Tiefe und Wärme, ohne dass du zusätzliche Aromen brauchst. Zusammen mit Zimt, Zucker und Vanille entsteht so ein wunderbar runder, intensiver Plätzchengeschmack.

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Zutaten für Braune Butter Zimt Kullerplätzchen

Braune Butter – bildet die aromatische Basis und sorgt für das typische nussige Röstaroma.

Zucker & brauner Zucker – geben Süße und leichte Karamellnoten und sorgen für eine zarte Krume.

Eier – binden den Teig und machen die Plätzchen saftig.

Vanille – rundet den Zimt geschmacklich ab und bringt eine warme, feine Süße.

Zimt und eine Prise Muskat – liefern den würzigen, leicht weihnachtlichen Charakter.

Weizenmehl – gibt dem Teig Struktur und Stabilität.

Backpulver – sorgt dafür, dass die Plätzchen beim Backen leicht aufgehen und nicht zu kompakt werden.

Salz – hebt alle Aromen hervor und sorgt für eine ausgewogene Süße.

Zucker & Puderzucker zum Wälzen – lassen beim Backen die charakteristischen Risse entstehen und geben den Kullerplätzchen ihren dekorativen Look.


So bereitest du Braune Butter Zimt Kullerplätzchen zu

Schritt 1: Braune Butter vorbereiten

Gib die Butter in einen kleinen Topf und erhitze sie bei mittlerer Hitze. Lass sie schmelzen und weiterköcheln, bis sie anfängt zu schäumen und die Milchbestandteile am Boden goldbraun werden und nussig duften. Nimm den Topf sofort vom Herd, gieße die braune Butter in eine Schüssel und lass sie auf Zimmertemperatur abkühlen, bis sie nur noch leicht lauwarm ist.

Schritt 2: Zucker und Eier einrühren

Gib die abgekühlte braune Butter zusammen mit Zucker und braunem Zucker in eine Rührschüssel und schlage alles einige Minuten hell und cremig auf. Füge dann die Eier nacheinander hinzu und rühre jeweils gut unter. Vanille dazugeben und kurz weiterrühren, bis eine glatte Masse entsteht.

Schritt 3: Trockene Zutaten mischen

In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver, Zimt, Muskat und Salz sorgfältig vermischen. Diese Mehlmischung nach und nach zur Butter-Eier-Masse geben und nur so lange unterrühren, bis gerade so ein weicher, leicht klebriger Teig entsteht. Nicht zu lange rühren, damit die Plätzchen schön zart bleiben.

Schritt 4: Teig kühlen

Den Teig abdecken und mindestens 1 Stunde, gern auch über Nacht, im Kühlschrank durchkühlen lassen. So wird er fester und lässt sich später besser zu Kugeln formen, außerdem verlaufen die Plätzchen im Ofen nicht zu stark.

Schritt 5: Kugeln formen und wälzen

Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen und ein oder zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Aus dem gut gekühlten Teig walnussgroße Portionen abstechen und zu Kugeln formen. Zuerst in feinem Zucker, dann großzügig in Puderzucker wälzen, bis die Kugeln rundum dicht weiß überzogen sind.

Schritt 6: Backen und auskühlen lassen

Die Teigkugeln mit etwas Abstand auf das vorbereitete Blech setzen. Im vorgeheizten Ofen etwa 10–12 Minuten backen, bis die Plätzchen sichtbar aufgerissen sind und am Rand leicht Farbe angenommen haben, in der Mitte aber noch weich wirken. Die Bleche aus dem Ofen nehmen, die Plätzchen kurz auf dem Blech abkühlen lassen und anschließend auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.


Servieren und Aufbewahren

Braune Butter Zimt Kullerplätzchen schmecken am besten, wenn sie komplett ausgekühlt sind und der Zuckerüberzug sich schön gesetzt hat. Serviere sie auf einer Platte, gemischt mit anderen Weihnachtsplätzchen, oder genieße sie einfach mit einer Tasse Kaffee, Tee oder heißer Schokolade.

Zur Aufbewahrung die vollständig abgekühlten Plätzchen in eine gut schließende Blechdose legen. Zwischen die Schichten kannst du Pergamentpapier legen, damit der Puderzucker nicht zu sehr abfärbt. Kühl und trocken gelagert halten sie etwa 2 Wochen frisch – der Geschmack wird mit der Zeit sogar noch intensiver.


Häufig gestellte Fragen

Kann ich die braune Butter vorbereiten?

Ja, du kannst die Butter bereits am Vortag bräunen. Lass sie komplett abkühlen und bewahre sie im Kühlschrank auf. Vor der Teigzubereitung kurz bei Raumtemperatur stehen lassen, damit sie wieder etwas weicher wird.

Was mache ich, wenn mein Teig zu weich ist?

Ist der Teig nach der Kühlschrankzeit noch sehr weich, kühle ihn einfach länger – weitere 30–60 Minuten helfen meist schon. Alternativ kannst du 1–2 EL zusätzliches Mehl einarbeiten, aber vorsichtig dosieren, damit die Plätzchen nicht trocken werden.

Warum müssen die Kugeln in zwei Sorten Zucker gewälzt werden?

Der feine Zucker sorgt für eine leichte karamellisierte Kruste, während der Puderzucker sich beim Backen setzt und die typischen Risse sichtbar macht. Lässt du eine der Schichten weg, verändert sich sowohl Optik als auch Textur.

Kann ich den Zimt durch andere Gewürze ersetzen?

Auf jeden Fall. Statt nur Zimt kannst du auch Spekulatiusgewürz, Lebkuchengewürz oder eine Mischung aus Zimt, Kardamom und etwas Nelke verwenden. So bekommen die Kullerplätzchen jedes Mal einen anderen Charakter.

Lassen sich die Plätzchen einfrieren?

Ja, am besten frierst du die ungebackenen, bereits in Zucker gewälzten Teigkugeln ein. Lege sie zunächst auf ein Brett in den Tiefkühler und gib sie später in einen Gefrierbeutel. Zum Backen einfach gefroren auf das Blech setzen, 1–2 Minuten länger backen und genießen.

Wie viele Plätzchen bekomme ich aus der Teigmenge?

Je nach Größe der Kugeln erhältst du etwa 22–26 Plätzchen. Wenn du Mini-Kullerplätzchen formen möchtest, wird es entsprechend mehr – dann die Backzeit etwas verkürzen.


Mehr Plätzchen-Ideen gefällig?

Wenn dir diese Braune Butter Zimt Kullerplätzchen gefallen, wirst du auch diese Plätzchen-Favoriten lieben:

  • Salzkaramell-Schoko-Crinkle-Plätzchen für alle, die es extra schokoladig und leicht salzig mögen.
  • Vanillekipferl mit brauner Butter für ein besonders nussiges Aroma.
  • Zitronen-Zucker-Plätzchen, wenn du es hell, frisch und leicht säuerlich magst.
  • Spekulatius-Karamell-Plätzchen mit knackigen Stückchen und winterlichen Gewürzen.
  • Chai-Gewürz-Kullerplätzchen mit Zimt, Kardamom und Ingwer für gemütliche Teeabende.

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Braune Butter Zimt Kullerplätzchen


  • Author: Nina Johnson
  • Total Time: 37
  • Yield: 24 Plätzchen

Description

Diese Braune Butter Zimt Kullerplätzchen sind außen leicht knusprig, innen weich und fudgy, mit intensiv nussigem Aroma durch gebräunte Butter, viel Zimt und einem dicken Mantel aus Zucker und Puderzucker, der beim Backen die typischen hübschen Risse entstehen lässt – perfekt für den Weihnachtsteller oder eine gemütliche Kaffeepause.


Ingredients

150 g Butter, zu brauner Butter geschmolzen

150 g Zucker

70 g brauner Zucker

2 Eier Größe M

1 TL Vanilleextrakt oder 1 Päckchen Vanillezucker

2 TL gemahlener Zimt

0,25 TL gemahlener Muskat optional

0,5 TL Salz

1 TL Backpulver

280 g Weizenmehl Type 405

40 g Zucker zum Wälzen

60 g Puderzucker zum Wälzen


Instructions

1. Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen und weiterköcheln lassen, bis sie goldbraun duftet und die Milchbestandteile am Boden leicht bräunen, dann sofort in eine Schüssel umfüllen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

2. Abgekühlte braune Butter mit Zucker und braunem Zucker in einer Rührschüssel einige Minuten hell und cremig aufschlagen.

3. Eier nacheinander einrühren, dann Vanille hinzufügen und alles zu einer glatten Masse verrühren.

4. Mehl, Backpulver, Zimt, Muskat und Salz in einer zweiten Schüssel mischen, dann in zwei bis drei Portionen zur Butter-Eier-Masse geben und nur so lange rühren, bis ein weicher, leicht klebriger Teig entsteht.

5. Teig abdecken und mindestens 1 Stunde, gern länger, im Kühlschrank kühlen, bis er gut formbar ist.

6. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen und ein oder zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

7. Zucker und Puderzucker jeweils in eine kleine Schale geben. Aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen, zuerst im Zucker, dann großzügig im Puderzucker wälzen.

8. Teigkugeln mit Abstand auf das Blech setzen und 10–12 Minuten backen, bis sie sichtbar aufgerissen sind und am Rand leicht Farbe angenommen haben, in der Mitte aber noch weich wirken.

9. Plätzchen erst kurz auf dem Blech, dann vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Notes

Für besonders schöne Risse und einen dicken weißen Mantel die Teigkugeln großzügig in Puderzucker wälzen und darauf achten, dass der Teig beim Formen gut gekühlt ist, damit die Plätzchen im Ofen nicht zu stark verlaufen.

  • Prep Time: 25
  • Cook Time: 12
  • Category: Plätzchen
  • Method: Backen
  • Cuisine: Deutsch

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen
  • Calories: 120
  • Sugar: 11
  • Sodium: 60
  • Fat: 5
  • Saturated Fat: 3
  • Unsaturated Fat: 2
  • Trans Fat: 0
  • Carbohydrates: 18
  • Fiber: 0.5
  • Protein: 2
  • Cholesterol: 25

Keywords: Zimt Plätzchen, Braune Butter Plätzchen, Weihnachtskekse, Crinkle Cookies

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