Weiche, leicht gewürzte Kürbiskekse sind das perfekte Herbstgebäck, wenn es draußen kühler wird und du es dir drinnen gemütlich machen möchtest. Diese Kekse sind innen wunderbar saftig, außen leicht knusprig und duften intensiv nach Zimt, Vanille und frischem Kürbis.
Das Rezept ist unkompliziert, schnell vorbereitet und funktioniert sowohl mit selbst gemachtem Kürbispüree als auch mit Kürbis aus der Dose. Ideal, wenn du übrig gebliebenen Kürbis vom Kochen verwerten möchtest oder spontan Lust auf etwas Süßes hast.
Wie gelingen Kürbiskekse schön weich und saftig?
Damit Kürbiskekse weich und saftig werden, ist die richtige Balance zwischen Feuchtigkeit und Mehlmenge entscheidend. Das Kürbispüree sollte nicht wässrig sein – lass es gegebenenfalls kurz abtropfen oder etwas einkochen. Außerdem sorgt weiche Butter für eine cremige Textur, während ein Mix aus Backpulver und Natron die Kekse leicht aufgehen lässt. Wenn der Teig vor dem Backen kurz in den Kühlschrank gestellt wird, verlaufen die Kekse weniger und bleiben etwas dicker und weicher.

Zutaten für Einfache selbstgemachte Kürbiskekse
Kürbispüree – Die Hauptzutat, die den Keksen ihre schöne Farbe, Saftigkeit und das typische Kürbisaroma gibt. Ideal ist Hokkaido oder Butternut.
Butter – Weiche Butter sorgt für Geschmack, eine feine Krume und eine leicht knusprige Außenseite.
Zucker & brauner Zucker – Feiner Zucker sorgt für Süße, brauner Zucker für ein leicht karamelliges Aroma und zusätzliche Weichheit.
Vanillezucker – Rundet den Geschmack ab und unterstützt das warme Aroma der Gewürze.
Ei – Bindet den Teig und sorgt dafür, dass die Kekse zusammenhalten und nicht trocken werden.
Weizenmehl – Gibt Struktur und sorgt dafür, dass der Teig formbar bleibt und beim Backen nicht zu sehr zerläuft.
Backpulver & Natron – Lassen die Kekse locker aufgehen und machen sie schön fluffig.
Salz – Verstärkt die Aromen und verhindert, dass die Süße zu dominant wirkt.
Zimt, Ingwer & Muskatnuss – Die klassischen Kürbisgewürze, die den Keksen ihren unverwechselbaren Herbstgeschmack verleihen.
Zusätzlicher brauner Zucker zum Wälzen (optional) – Gibt den Keksen eine feine, knusprige Zuckerkruste.
So bereitest du Einfache selbstgemachte Kürbiskekse zu
Schritt 1 – Backofen vorheizen und Blech vorbereiten
Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege ein oder zwei Backbleche mit Backpapier aus, damit die Kekse nicht festkleben und sich später leicht lösen lassen.
Schritt 2 – Kürbispüree vorbereiten
Falls du frischen Kürbis verwendest, gare ihn weich (z.B. im Ofen oder in wenig Wasser), lass ihn gut abtropfen und püriere ihn fein. Das Püree sollte eher dick als wässrig sein, damit der Teig nicht zu flüssig wird.
Schritt 3 – Butter und Zucker cremig rühren
Gib die weiche Butter zusammen mit Zucker, braunem Zucker und Vanillezucker in eine Schüssel. Schlage alles mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine mehrere Minuten lang cremig, bis die Masse heller und luftig wird.
Schritt 4 – Ei und Kürbispüree einarbeiten
Rühre nun das Ei gründlich unter die Butter-Zucker-Masse. Anschließend das Kürbispüree hinzufügen und alles zu einer gleichmäßigen, glatten Creme verrühren.
Schritt 5 – Trockene Zutaten mischen
In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver, Natron, Salz, Zimt, Ingwer und Muskatnuss sorgfältig vermengen. So verteilen sich die Triebmittel und Gewürze gleichmäßig im Teig.
Schritt 6 – Teig fertigstellen
Gib die Mehlmischung in zwei bis drei Portionen zur Kürbis-Butter-Masse und rühre jeweils nur so lange, bis gerade eben ein glatter Teig entsteht. Zu langes Rühren macht die Kekse fester.
Schritt 7 – Teig kühlen (optional, aber empfohlen)
Stelle die Schüssel für etwa 20–30 Minuten in den Kühlschrank. Der Teig wird dadurch fester, lässt sich besser portionieren und die Kekse verlaufen beim Backen weniger.
Schritt 8 – Kekse formen
Forme mit zwei Teelöffeln oder einem kleinen Eisportionierer walnussgroße Teighäufchen. Wenn du möchtest, wälze jede Teigkugel in braunem Zucker und setze sie mit etwas Abstand auf das vorbereitete Blech.
Schritt 9 – Kürbiskekse backen
Backe die Kekse im vorgeheizten Ofen je nach Größe etwa 10–12 Minuten, bis die Ränder leicht gebräunt sind, die Mitte aber noch weich wirkt. Die Kekse wirken anfangs noch etwas weich und festigen sich beim Abkühlen.
Schritt 10 – Abkühlen lassen und genießen
Lass die Kürbiskekse einige Minuten auf dem Blech abkühlen, bevor du sie auf ein Kuchengitter setzt. So bleiben sie schön saftig und zerbrechen nicht. Lauwarm oder vollständig abgekühlt servieren.
Servieren und Aufbewahren
Kürbiskekse schmecken herrlich zu einer Tasse Kaffee, Tee oder heißer Schokolade und passen perfekt zu herbstlichen Nachmittagen oder als kleines Mitbringsel. Du kannst sie pur genießen oder mit einem einfachen Zuckerguss aus Puderzucker und etwas Milch bzw. Orangensaft beträufeln.
Bewahre die vollständig abgekühlten Kekse in einer gut schließenden Keksdose oder einem luftdichten Behälter auf. Bei Zimmertemperatur bleiben sie etwa 3–4 Tage weich und aromatisch. Wenn du auf Vorrat backen möchtest, kannst du die ungebackenen Teigkugeln auch einfrieren und bei Bedarf direkt gefroren einige Minuten länger backen.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich auch fertiges Kürbispüree aus der Dose verwenden?
Ja, fertiges Kürbispüree aus der Dose funktioniert sehr gut. Achte nur darauf, dass es ungesüßt ist und keine zusätzlichen Gewürze enthält. Falls es sehr weich ist, kannst du es kurz in einem Sieb abtropfen lassen.
Welche Kürbissorte eignet sich am besten?
Hokkaido- oder Butternut-Kürbis sind ideal, da sie ein leicht süßliches Aroma haben und sich gut pürieren lassen. Beide Sorten geben den Keksen eine schöne Farbe und ein feines Kürbisaroma.
Kann ich die Gewürze anpassen?
Auf jeden Fall! Wenn du es würziger magst, erhöhe Zimt und Ingwer etwas oder füge eine Prise Nelken hinzu. Für mildere Kekse reduzierst du die Gewürzmenge nach deinem Geschmack.
Wie mache ich die Kürbiskekse knuspriger?
Backe die Kekse 1–2 Minuten länger und forme sie etwas kleiner und flacher. Außerdem kannst du den Teig in Zucker wälzen, damit die Oberfläche beim Backen leicht karamellisiert.
Lassen sich Kürbiskekse einfrieren?
Ja, sowohl gebackene als auch ungebackene Kürbiskekse lassen sich gut einfrieren. Gebackene Kekse kannst du nach dem Auftauen kurz im Ofen aufbacken, damit sie wieder wie frisch schmecken.
Kann ich die Kekse glutenfrei backen?
Du kannst das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung zum Backen ersetzen. Achte darauf, dass sie für Rührteige geeignet ist, und gib bei Bedarf 1–2 EL mehr Mehl dazu, falls der Teig sehr weich ist.
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Und lass mich unbedingt wissen, wie deine Version der Kürbiskekse geworden ist. Hast du sie in Zucker gewälzt, Schokostückchen hinzugefügt oder vielleicht eine Glasur ausprobiert?
Ich freue mich immer zu hören, wie andere diese Rezepte für sich anpassen. Teile deine Erfahrungen, Variationen und natürlich auch Fragen – gemeinsam macht Backen einfach noch mehr Spaß.

Einfache selbstgemachte Kürbiskekse
- Total Time: ca. 32 Minuten
- Yield: ca. 24 Kekse
Description
Diese einfachen selbstgemachten Kürbiskekse sind weich, leicht gewürzt und perfekt für gemütliche Herbsttage – sie lassen dein Zuhause nach Zimt, Vanille und frisch gebackenem Kürbis duften.
Ingredients
250 g Kürbispüree (z.B. Hokkaido oder Butternut, gegart und fein püriert)
120 g weiche Butter
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker (oder 1 TL Vanilleextrakt)
1 Ei (Größe M)
260 g Weizenmehl (Type 405)
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz
1,5 TL Zimt
1/2 TL gemahlener Ingwer
1/4 TL gemahlene Muskatnuss
50 g brauner Zucker zum Wälzen (optional)
Instructions
1. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen und ein oder zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
2. Falls frischer Kürbis verwendet wird, diesen weich garen, gut abtropfen lassen und fein pürieren. Das Püree sollte eher dick als wässrig sein.
3. Weiche Butter, Zucker, braunen Zucker und Vanillezucker in einer Schüssel mehrere Minuten lang cremig rühren, bis die Masse heller und luftig ist.
4. Das Ei gründlich unterrühren, anschließend das Kürbispüree zugeben und alles zu einer glatten Creme verrühren.
5. In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver, Natron, Salz, Zimt, Ingwer und Muskatnuss gründlich vermischen.
6. Die Mehlmischung in zwei bis drei Portionen zur Kürbis-Butter-Masse geben und nur so lange rühren, bis gerade eben ein glatter Teig entstanden ist.
7. Den Teig 20–30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen, damit er fester wird und die Kekse beim Backen weniger verlaufen.
8. Aus dem Teig mit zwei Teelöffeln oder einem kleinen Eisportionierer walnussgroße Kugeln formen, nach Wunsch in braunem Zucker wälzen und mit etwas Abstand auf das Blech setzen.
9. Die Kürbiskekse im vorgeheizten Ofen 10–12 Minuten backen, bis die Ränder leicht gebräunt sind, die Mitte aber noch weich wirkt.
10. Die Kekse einige Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen.
Notes
Kühle den Teig vor dem Formen unbedingt mindestens 20 Minuten, so behalten die Kekse beim Backen besser ihre Form, bleiben dicker und werden besonders weich und saftig.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 10–12 Minuten
- Category: Kekse, Gebäck
- Method: Backen
- Cuisine: International
Nutrition
- Serving Size: 1 Keks
- Calories: 110
- Sugar: 8
- Sodium: 60
- Fat: 5
- Saturated Fat: 3
- Unsaturated Fat: 1.5
- Trans Fat: 0
- Carbohydrates: 15
- Fiber: 1
- Protein: 2
- Cholesterol: 25
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