Ein Brotwreath ist nicht nur ein echter Hingucker auf jedem Tisch, sondern überzeugt auch geschmacklich auf ganzer Linie. Die Kombination aus karamellisierten Zwiebeln, würzigem Gruyère und luftigem Hefeteig macht dieses Gebäck zu einem herzhaften Highlight für jede Gelegenheit – ob Brunch, Festtag oder einfach, wenn du Gäste beeindrucken möchtest.
Der Duft von frisch gebackenem Brot mit zart schmelzendem Käse und süßlich gerösteten Zwiebeln ist unwiderstehlich. Außen knusprig, innen herrlich fluffig, vereint dieser Brotwreath alles, was ein Wohlfühlessen ausmacht. Mit einem frischen Zweig Rosmarin serviert, wird dieses Brot zum Star jeder Tafel.
Warum sollte ich Gruyère für diesen Brotwreath verwenden?
Gruyère ist ein Schweizer Hartkäse, der sich hervorragend schmelzen lässt und dabei sein nussiges Aroma behält. Für diesen Brotwreath sorgt er für einen vollmundigen Geschmack und eine goldene Kruste. Alternativ kann auch Emmentaler verwendet werden, aber Gruyère bringt das gewisse Extra, das perfekt mit den karamellisierten Zwiebeln harmoniert.
Zutaten für Karamellisierter Zwiebel- und Gruyère-Gefüllter Brotwreath
- Weizenmehl (Typ 550): Die Basis für einen luftigen und elastischen Hefeteig.
- Trockenhefe: Für einen schnellen und zuverlässigen Trieb.
- Zucker: Unterstützt die Hefe und sorgt für eine feine Süße im Teig.
- Salz: Betont die Aromen und gibt dem Brot Würze.
- Lauwarmes Wasser: Aktiviert die Hefe und sorgt für die perfekte Teigkonsistenz.
- Olivenöl: Macht den Teig geschmeidig und gibt Aroma.
- Zwiebeln: Werden langsam karamellisiert und sorgen für süßliche, tiefe Aromen.
- Butter: Für das Karamellisieren der Zwiebeln.
- Gruyère: Der Hauptdarsteller – würzig, nussig, und wunderbar schmelzend.
- Frischer Thymian oder Rosmarin: Für ein feines Kräuteraroma.
So bereitest du Karamellisierter Zwiebel- und Gruyère-Gefüllter Brotwreath zu
Schritt 1: Teig herstellen
Das Mehl in eine große Schüssel geben, die Trockenhefe und den Zucker hinzufügen und vermischen. Salz und Olivenöl dazugeben, dann langsam das lauwarme Wasser einarbeiten. Alles mit den Händen oder einer Küchenmaschine ca. 10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
Schritt 2: Zwiebeln karamellisieren
Während der Teig ruht, die Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden. Butter in einer großen Pfanne schmelzen lassen, Zwiebeln hinzufügen und bei mittlerer Hitze langsam goldbraun und karamellisiert braten. Dies dauert etwa 20–25 Minuten – gelegentlich umrühren. Am Ende frische Kräuter untermengen und abkühlen lassen.
Schritt 3: Teig ausrollen und füllen
Den gegangenen Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und zu einem Rechteck (ca. 40×25 cm) ausrollen. Die karamellisierten Zwiebeln gleichmäßig darauf verteilen, mit Gruyère bestreuen.
Schritt 4: Formen und gehen lassen
Den Teig von der langen Seite her aufrollen und die Naht nach unten legen. Die Teigrolle vorsichtig längs halbieren (wie bei einem Zopf), dabei an einem Ende zusammenlassen. Die beiden Stränge mit der Schnittfläche nach oben ineinander verdrehen, zu einem Kranz formen und die Enden zusammendrücken. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und nochmals 20–30 Minuten gehen lassen.
Schritt 5: Backen
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Brotwreath 25–30 Minuten goldbraun backen. Noch warm servieren und nach Belieben mit frischen Kräutern garnieren.
Servieren und Aufbewahren
Am besten schmeckt der Brotwreath frisch und noch leicht warm direkt aus dem Ofen. Er passt hervorragend zu Salaten, Suppen oder als Snack zum Aperitif. Übrig gebliebene Stücke können luftdicht verpackt und bei Raumtemperatur einen Tag aufbewahrt werden. Kurz aufgebacken schmeckt das Brot wieder wie frisch!
Häufig gestellte Fragen
Kann ich den Brotwreath vorbereiten?
Ja, du kannst den geformten Kranz ungebacken abgedeckt im Kühlschrank über Nacht gehen lassen und morgens frisch backen.
Muss ich Gruyère verwenden?
Nein, andere gut schmelzende Käse wie Emmentaler oder Bergkäse funktionieren ebenfalls, der Geschmack wird jedoch etwas milder.
Kann ich den Teig einfrieren?
Ja, der Hefeteig lässt sich nach dem ersten Gehen einfrieren. Zum Verarbeiten über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.
Was tun, wenn keine frischen Kräuter da sind?
Getrocknete Kräuter gehen auch, aber sparsam dosieren – sie sind intensiver im Geschmack.
Kann ich noch weitere Zutaten ergänzen?
Sehr gut passen auch gebratene Champignons, Speckwürfel oder geröstete Walnüsse zur Füllung.
Mehr Brot-Ideen gefällig?
Wenn du von herzhaftem Brot nicht genug bekommen kannst, probiere unbedingt auch diese Varianten:
- Knoblauch-Kräuter-Focaccia für italienischen Flair.
- Zupfbrot mit Mozzarella und Tomate, perfekt als Party-Snack.
- Kartoffelbrot mit Röstzwiebeln für extra Saftigkeit.
- Dinkel-Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen für den gesunden Start in den Tag.
- Mediterranes Olivenbrot für Urlaubsfeeling zuhause.
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Und lass mich in den Kommentaren wissen, wie deine Version geworden ist. Hast du vielleicht andere Kräuter verwendet? Oder noch etwas zur Füllung ergänzt?
Ich freue mich immer zu hören, wie andere diese Rezepte für sich anpassen. Fragen sind auch willkommen – lass uns gemeinsam besser backen.

Karamellisierter Zwiebel- und Gruyère-Gefüllter Brotwreath
- Total Time: 60 Minuten
- Yield: 10–12 Stück
Description
Dieser Brotwreath mit karamellisierten Zwiebeln und würzigem Gruyère ist außen knusprig, innen fluffig und das perfekte Party- oder Brunchbrot! Das Aroma von geschmolzenem Käse, süßlichen Zwiebeln und frischen Kräutern macht es zum Highlight jeder Tafel.
Ingredients
500 g Weizenmehl (Typ 550)
1 Päckchen Trockenhefe
1 EL Zucker
2 TL Salz
300 ml lauwarmes Wasser
3 EL Olivenöl
3 große Zwiebeln
30 g Butter
200 g Gruyère (gerieben)
2 Zweige frischer Thymian oder Rosmarin
Instructions
1. Das Mehl in eine große Schüssel geben, Trockenhefe und Zucker dazugeben und vermischen.
2. Salz und Olivenöl zugeben, dann das lauwarme Wasser einarbeiten und den Teig 10 Minuten glatt kneten.
3. Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
4. Inzwischen die Zwiebeln schälen, in Ringe schneiden. Butter in einer Pfanne schmelzen, Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze 20–25 Minuten karamellisieren. Kräuter zum Schluss unterrühren.
5. Den gegangenen Teig auf bemehlter Fläche zu einem Rechteck (ca. 40×25 cm) ausrollen. Zwiebeln und Gruyère darauf verteilen.
6. Teig längs aufrollen, die Naht nach unten legen. Rolle längs halbieren (wie ein Zopf), die Enden zusammenlassen. Beide Stränge verdrehen, zu einem Kranz formen, die Enden zusammendrücken.
7. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, nochmals 20–30 Minuten gehen lassen.
8. Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Kranz 25–30 Minuten goldbraun backen.
9. Noch warm servieren und mit frischen Kräutern garnieren.
Notes
Der Hefeteig gelingt besonders fluffig, wenn das Wasser wirklich nur lauwarm ist.
Die Zwiebeln langsam karamellisieren – je länger, desto süßer und aromatischer werden sie.
Für mehr Geschmack können Speckwürfel, Pilze oder Walnüsse mit in die Füllung gegeben werden.
- Prep Time: 30 Minuten
- Cook Time: 30 Minuten
- Category: Brot, Partybrot, Brunch
- Method: Backen
- Cuisine: Europäisch
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 235
- Sugar: 3.2
- Sodium: 1.2
- Fat: 7.4
- Saturated Fat: 3.3
- Unsaturated Fat: 2.5
- Trans Fat: 0.1
- Carbohydrates: 32
- Fiber: 2.0
- Protein: 8.5
- Cholesterol: 17
Keywords: Brot, Zwiebelbrot, Käse, Hefe, Brunch


