Krabbenkuchen

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Krabbenkuchen sind außen herrlich goldbraun und knusprig, innen jedoch saftig, zart und voller feinem Meeresaroma. Sie passen sowohl zu einem entspannten Abendessen als auch zu einem besonderen Brunch und wirken dabei immer ein bisschen festlich, ohne kompliziert zu sein.

Das Schöne an diesem Gericht ist die Balance aus Geschmack und Textur: mild-süßliches Krabbenfleisch, frische Kräuter, etwas Würze und eine schöne Bindung, die alles zusammenhält, ohne die Krabben zu überdecken. Mit etwas Zitronensaft und einer cremigen Sauce werden Krabbenkuchen zu einem Rezept, das schnell Lieblingsstatus erreicht.


Welche Krabben eignen sich am besten für Krabbenkuchen?

Am besten eignet sich möglichst hochwertiges, gut abgetropftes Krabbenfleisch mit feiner bis grober Struktur, damit die Krabbenkuchen saftig bleiben und beim Braten nicht auseinanderfallen. Besonders gut ist eine Mischung aus größeren Stücken für Biss und etwas feinerem Fleisch für eine gleichmäßige Bindung. Wichtig ist vor allem, dass das Krabbenfleisch nicht zu wässrig ist und sein eigener Geschmack im Mittelpunkt bleibt.

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Zutaten für Krabbenkuchen

Krabbenfleisch

Krabbenfleisch ist der Star des Rezepts und sorgt für den typischen, feinen Geschmack. Je besser die Qualität, desto aromatischer und saftiger werden die Krabbenkuchen.

Paniermehl

Paniermehl hilft dabei, die Masse zu binden und gibt den Krabbenkuchen gleichzeitig Struktur. Es sorgt dafür, dass die Küchlein beim Formen stabil bleiben.

Ei

Ei verbindet die Zutaten miteinander und unterstützt die Bindung. Dadurch lassen sich die Krabbenkuchen besser formen und beim Braten sicher wenden.

Mayonnaise

Mayonnaise bringt Cremigkeit in die Masse und verhindert, dass die Krabbenkuchen trocken wirken. Außerdem rundet sie den Geschmack sanft ab.

Senf

Senf sorgt für eine leichte Würze und etwas Tiefe. Er hebt den Geschmack der Krabben hervor, ohne dominant zu werden.

Zitronensaft

Zitronensaft bringt Frische und einen klaren Gegenpol zur herzhaften Note. Gerade bei Fisch und Meeresfrüchten ist diese Frische sehr wichtig.

Petersilie

Petersilie gibt Farbe und ein frisches, krautiges Aroma. Sie macht die Krabbenkuchen geschmacklich lebendiger.

Frühlingszwiebel

Frühlingszwiebel bringt eine milde Schärfe und zusätzliche Frische in die Mischung. Sie passt sehr gut zum feinen Krabbenfleisch.

Worcestersauce

Worcestersauce verleiht den Krabbenkuchen eine würzige, leicht herzhafte Tiefe. Schon eine kleine Menge macht geschmacklich einen deutlichen Unterschied.

Paprikapulver

Paprikapulver sorgt für eine warme, runde Würznote und eine appetitliche Farbe. Es harmoniert gut mit den übrigen Zutaten.

Salz

Salz hebt die Aromen hervor und bringt die Zutaten geschmacklich zusammen. Es sollte sparsam eingesetzt werden, da das Krabbenfleisch bereits Würze mitbringen kann.

Pfeffer

Pfeffer gibt dem Rezept eine feine, angenehme Schärfe. So bekommen die Krabbenkuchen etwas mehr Charakter.

Butter oder Öl

Butter oder Öl werden zum Braten benötigt und sorgen für die goldbraune Kruste. Sie helfen dabei, außen die gewünschte Knusprigkeit zu erzeugen.


So bereitest du Krabbenkuchen zu

Schritt 1: Zutaten vorbereiten

Lass das Krabbenfleisch gut abtropfen und prüfe es sorgfältig auf eventuelle Schalenteile. Hacke Petersilie und Frühlingszwiebel fein, damit sich alles später gleichmäßig in der Masse verteilt.

Schritt 2: Die Masse anrühren

Gib Ei, Mayonnaise, Senf, Zitronensaft, Worcestersauce, Paprikapulver, Salz und Pfeffer in eine große Schüssel und verrühre alles gründlich. Hebe anschließend Paniermehl, Petersilie und Frühlingszwiebel unter.

Schritt 3: Krabbenfleisch behutsam einarbeiten

Füge das Krabbenfleisch erst zum Schluss hinzu und mische es vorsichtig unter, damit möglichst viele Stücke erhalten bleiben. Genau das sorgt später für die besonders schöne, saftige Struktur.

Schritt 4: Krabbenkuchen formen

Teile die Masse in gleich große Portionen und forme daraus runde, leicht flache Küchlein. Lege sie für etwa 20 bis 30 Minuten in den Kühlschrank, damit sie fester werden und sich besser braten lassen.

Schritt 5: Goldbraun braten

Erhitze Butter oder Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze. Brate die Krabbenkuchen von beiden Seiten jeweils einige Minuten, bis sie außen kräftig gebräunt und knusprig sind.

Schritt 6: Mit Zitrone servieren

Lass die fertigen Krabbenkuchen kurz auf Küchenpapier ruhen und serviere sie direkt mit Zitronenspalten und nach Wunsch mit einer cremigen Sauce. So kommen Geschmack und Konsistenz am besten zur Geltung.


Servieren und Aufbewahren

Krabbenkuchen schmecken frisch aus der Pfanne am besten, wenn die Kruste noch knusprig und das Innere saftig ist. Besonders gut passen Zitronenspalten, eine cremige Remoulade, ein frischer Blattsalat, Kartoffelsalat oder geröstetes Gemüse dazu. Auch in einem Brötchen mit etwas Salat und Sauce machen sie sich hervorragend.

Reste sollten vollständig abkühlen und dann luftdicht verpackt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dort halten sie sich in der Regel bis zu 2 Tage. Zum Aufwärmen eignet sich eine Pfanne oder der Backofen besser als die Mikrowelle, weil die Oberfläche so wieder etwas knusprig wird.


Häufig gestellte Fragen

Kann ich Krabbenkuchen im Voraus vorbereiten?

Ja, du kannst die geformten Krabbenkuchen einige Stunden im Voraus vorbereiten und bis zum Braten im Kühlschrank lagern. Das hilft sogar dabei, dass sie stabiler bleiben.

Warum fallen meine Krabbenkuchen auseinander?

Oft liegt es an zu feuchtem Krabbenfleisch oder an einer zu lockeren Masse. Auch das Kühlen vor dem Braten ist wichtig, damit die Form erhalten bleibt.

Kann ich Krabbenkuchen im Ofen backen?

Ja, das ist möglich. Die Oberfläche wird etwas weniger knusprig als in der Pfanne, aber die Krabbenkuchen gelingen dennoch gut, wenn sie bei hoher Temperatur gebacken und einmal vorsichtig gewendet werden.

Welche Sauce passt am besten dazu?

Sehr beliebt sind Remoulade, Zitronen-Aioli, Joghurt-Dip mit Kräutern oder eine leicht pikante Sauce mit Senf und Mayonnaise. Entscheidend ist eine frische, cremige Komponente.

Kann ich Krabbenkuchen einfrieren?

Ja, sowohl ungebraten als auch fertig gebraten. Am besten werden sie einzeln vorgefroren und anschließend gut verpackt, damit sie nicht zusammenkleben.

Welche Beilagen passen zu Krabbenkuchen?

Gut passen grüner Salat, Gurkensalat, Kartoffelspalten, Maiskolben, Reis oder ein leichtes Gemüsegericht. Auch als Vorspeise mit etwas Sauce sind sie ideal.


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Ich freue mich immer zu hören, wie andere diese Rezepte für sich anpassen. Fragen sind auch willkommen – lass uns gemeinsam noch besser kochen.


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Krabbenkuchen


  • Author: Nina Johnson
  • Total Time: 25 Minuten
  • Yield: 6 Krabbenkuchen

Description

Knusprige Krabbenkuchen sind außen goldbraun und innen wunderbar saftig. Mit feinem Krabbenfleisch, frischen Kräutern, etwas Zitrone und einer mild-würzigen Bindung gelingen sie einfach und schmecken sowohl als Hauptgericht als auch als besondere Vorspeise hervorragend.


Ingredients

450 g Krabbenfleisch, gut abgetropft

80 g Paniermehl

1 Ei

60 g Mayonnaise

1 EL Senf

1 EL Zitronensaft

2 Frühlingszwiebeln, fein gehackt

2 EL Petersilie, fein gehackt

1 TL Worcestersauce

1 TL Paprikapulver

1/2 TL Salz

1/4 TL schwarzer Pfeffer

2 EL Butter

1 EL Öl


Instructions

1. Das Krabbenfleisch gut abtropfen lassen und auf mögliche Schalenteile prüfen.

2. Ei, Mayonnaise, Senf, Zitronensaft, Worcestersauce, Paprikapulver, Salz und Pfeffer in einer Schüssel glatt verrühren.

3. Paniermehl, Frühlingszwiebeln und Petersilie unterrühren.

4. Das Krabbenfleisch vorsichtig unterheben, damit die Stücke möglichst erhalten bleiben.

5. Aus der Masse 6 gleich große, leicht flache Krabbenkuchen formen.

6. Die Krabbenkuchen 20 bis 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.

7. Butter und Öl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen.

8. Die Krabbenkuchen pro Seite 4 bis 5 Minuten braten, bis sie goldbraun und knusprig sind.

9. Kurz auf Küchenpapier ablegen und warm servieren.

Notes

Für besonders stabile Krabbenkuchen sollte das Krabbenfleisch wirklich gut abgetropft sein und die geformten Küchlein vor dem Braten ausreichend gekühlt werden.

  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 10 Minuten
  • Category: Hauptgericht
  • Method: Pfanne
  • Cuisine: International

Nutrition

  • Serving Size: 1 Krabbenkuchen
  • Calories: 210
  • Sugar: 1 g
  • Sodium: 480 mg
  • Fat: 11 g
  • Saturated Fat: 4 g
  • Unsaturated Fat: 6 g
  • Trans Fat: 0 g
  • Carbohydrates: 8 g
  • Fiber: 0,5 g
  • Protein: 18 g
  • Cholesterol: 95 mg

Keywords: Krabbenkuchen, Crab Cakes, Fischfrikadellen, Meeresfrüchte

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