Sankt Lucia Safranbrötchen

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Goldgelb, weich und herrlich duftend – Sankt Lucia Safranbrötchen bringen sofort skandinavisches Wintergefühl in deine Küche. Das leuchtende Gelb stammt vom edlen Safran und macht diese fluffigen Hefebrötchen zu einem echten Hingucker auf jedem Adventstisch.

Traditionell werden sie in Schweden zum Luciafest am 13. Dezember gebacken und zum Frühstück oder zur Kaffeepause serviert. Mit Rosinen, etwas Hagelzucker und einem zarten Butteraroma sind sie innen saftig und außen leicht glänzend – perfekt, um sie warm aus dem Ofen zu genießen.


Was macht Sankt Lucia Safranbrötchen so besonders?

Der besondere Charakter dieser Brötchen kommt aus der Kombination von weichem Hefeteig und dem intensiven, warmen Aroma von Safran. Die feine Gewürznote passt wunderbar zur Advents- und Weihnachtszeit und harmoniert mit einem Glas Milch, Kaffee oder heißer Schokolade. Durch die kunstvoll gedrehten Formen wirken sie außerdem wie kleine Gebäck-Kunstwerke, lassen sich aber mit ein wenig Übung leicht nachbacken.

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Zutaten für Sankt Lucia Safranbrötchen

Weizenmehl
Mehl ist die Basis des Hefeteigs und sorgt für Struktur und Volumen. Ein klassisches Weizenmehl Type 405 oder 550 ergibt besonders weiche, luftige Brötchen.

Milch
Die Milch macht den Teig zart und saftig. Lauwarm verwendet, hilft sie zudem der Hefe beim Aktivieren und sorgt für eine gleichmäßige Gare.

Safran
Safran ist das Herzstück dieses Gebäcks. Er verleiht den Brötchen nicht nur die typische goldgelbe Farbe, sondern auch das charakteristische, leicht blumige Aroma.

Zucker
Zucker süßt den Teig und unterstützt gleichzeitig die Hefegärung. So werden die Brötchen aromatisch und gehen schön auf.

Butter
Butter sorgt für einen fein-buttrigen Geschmack und eine weiche, flauschige Krume. Außerdem trägt sie zur saftigen Textur des Gebäcks bei.

Frische Hefe
Hefe ist für das Aufgehen des Teigs verantwortlich. Sie bildet kleine Luftbläschen, die den Teig locker und luftig machen.

Salz
Eine Prise Salz rundet die Süße ab und hebt die Aromen von Safran und Butter hervor. Ohne Salz wirkt der Teig schnell fade.

Eier
Ein Ei im Teig macht die Brötchen reichhaltiger und sorgt für Farbe und Bindung. Ein weiteres Ei zum Bestreichen verleiht ihnen den schönen Glanz.

Rosinen
Rosinen sind typisch für Sankt Lucia Safranbrötchen. Sie setzen kleine süße Akzente im Teig und dienen oft zusätzlich als Dekoration.

Hagelzucker
Hagelzucker auf der Oberfläche bringt leichten Crunch und eine hübsche, winterliche Optik – besonders schön für das Luciafrühstück.


So bereitest du Sankt Lucia Safranbrötchen zu

Schritt 1: Safran in Milch einweichen

Zuerst die Milch leicht erwärmen, bis sie handwarm ist – sie sollte nicht zu heiß sein, damit die Hefe später nicht geschädigt wird. Die Safranfäden oder das Safranpulver in einen kleinen Teil der warmen Milch geben und ein paar Minuten ziehen lassen. So entfaltet der Safran seine Farbe und sein volles Aroma besonders gut.

Schritt 2: Hefeteig ansetzen

Die restliche lauwarme Milch mit Zucker verrühren und die frische Hefe hineinbröckeln. Kurz stehen lassen, bis sich erste Bläschen bilden. In einer großen Schüssel Mehl und Salz mischen. Die Hefemilch, die Safranmilch, das Ei und die weiche Butter hinzufügen. Alles mit den Knethaken der Küchenmaschine oder per Hand zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Der Teig sollte sich leicht vom Schüsselrand lösen, aber noch weich sein.

Schritt 3: Teig gehen lassen

Den Teig zu einer Kugel formen, in die leicht geölte Schüssel legen und mit einem Tuch abdecken. An einem warmen, zugfreien Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen in etwa verdoppelt hat. Wenn der Teig langsam zurückfedert, wenn du mit dem Finger hineindrückst, ist er perfekt aufgegangen.

Schritt 4: Brötchen formen

Den gegangenen Teig kurz entgasen, indem du ihn sanft durchknetest. Dann auf leicht bemehlter Arbeitsfläche zu einem langen Strang formen und in gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einer etwa 25–30 cm langen Rolle ausrollen. Für klassische Luciaformen die Teigstränge zu Schnecken oder S-Formen einrollen. Rosinen an den Enden oder in die Schnecken drücken.

Schritt 5: Zweite Gare und Bestreichen

Die geformten Brötchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit einem Tuch abdecken und erneut 20–30 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen vorheizen. Das zweite Ei verquirlen und die Brötchen damit bestreichen. Nach Belieben mit Hagelzucker bestreuen.

Schritt 6: Goldgelb backen

Die Sankt Lucia Safranbrötchen im vorgeheizten Ofen backen, bis sie goldgelb und aufgegangen sind. Achte darauf, sie nicht zu dunkel werden zu lassen, damit sie innen schön weich bleiben. Nach dem Backen kurz auf einem Gitter auskühlen lassen – am besten schmecken sie noch leicht warm.


Servieren und Aufbewahren

Sankt Lucia Safranbrötchen schmecken besonders gut frisch aus dem Ofen, wenn sie noch leicht warm sind und die Butter im Inneren zart schmilzt. Serviere sie zum Frühstück, Brunch oder nachmittags zum Kaffee oder Tee. Ein Glas Milch oder eine heiße Schokolade passt ebenfalls wunderbar dazu.

Übrig gebliebene Brötchen kannst du luftdicht verpackt bei Raumtemperatur etwa 1–2 Tage aufbewahren. Am nächsten Tag lassen sie sich im Backofen oder in der Mikrowelle kurz aufwärmen, damit sie wieder weich werden. Für längere Aufbewahrung kannst du die Safranbrötchen auch einfrieren: Nach dem vollständigen Auskühlen portionsweise verpacken und bei Bedarf direkt aus dem Gefrierschrank kurz aufbacken.


Häufig gestellte Fragen

Kann ich statt frischer Hefe auch Trockenhefe verwenden?

Ja, du kannst frische Hefe durch Trockenhefe ersetzen. Verwende dafür etwa 1 Päckchen Trockenhefe (7 g) für die angegebene Mehlmenge. Die Trockenhefe direkt mit dem Mehl vermischen und anschließend die lauwarme Milch-Zucker-Mischung sowie die übrigen Zutaten hinzufügen.

Wie intensiv sollte ich den Safrangeschmack wählen?

Safran ist ein sehr intensives Gewürz, daher reicht eine kleine Menge aus. Für ein ausgewogenes Aroma nimmst du etwa 0,5 g Safran. Wenn du den Geschmack kräftiger magst, kannst du die Menge leicht erhöhen, solltest es aber nicht übertreiben, da der Geschmack sonst schnell dominierend wird.

Kann ich die Brötchen auch ohne Rosinen backen?

Ja, wenn du keine Rosinen magst, kannst du sie einfach weglassen oder durch andere Zutaten wie Cranberries, Schokodrops oder gehackte Mandeln ersetzen. Die Form und der Safranteig bleiben gleich, nur der Biss ändert sich leicht.

Wie bekomme ich besonders fluffige Safranbrötchen?

Wichtig sind eine ausreichende Gehzeit und die richtige Temperatur der Flüssigkeit. Die Milch sollte lauwarm, aber nicht heiß sein, und der Teig braucht Zeit, um in Ruhe aufzugehen. Zu viel Mehl macht den Teig fest, daher lieber mit etwas weniger Mehl starten und bei Bedarf nach und nach ergänzen.

Kann ich den Teig bereits am Vortag vorbereiten?

Ja, du kannst den Teig am Abend vorbereiten und abgedeckt im Kühlschrank langsam gehen lassen. Am nächsten Morgen den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, kurz durchkneten, formen und nach einer kurzen Akklimatisierungs- und Gehzeit backen. So hast du frisch gebackene Sankt Lucia Safranbrötchen zum Frühstück.

Bei welcher Temperatur backe ich die Brötchen am besten?

Am besten backst du die Safranbrötchen bei etwa 200 °C Ober-/Unterhitze. So bekommen sie eine schöne goldene Farbe und bleiben innen saftig. Jeder Ofen ist etwas anders, daher lohnt es sich, beim ersten Mal ein Auge auf die Backzeit zu haben.


Mehr Hefegebäck-Ideen gefällig?

Wenn dir diese Sankt Lucia Safranbrötchen gefallen, wirst du auch diese süßen Hefegebäck-Ideen lieben:

  • Zimtschnecken mit cremiger Frischkäseglasur für alle, die es zimtig und extra saftig mögen.
  • Kardamom-Knoten nach skandinavischer Art mit aromatischer Gewürznote.
  • Vanille-Milchbrötchen, perfekt für das Frühstück oder die Brotdose.
  • Gefüllte Nutella-Hefesterne als Hingucker auf der Weihnachtstafel.
  • Orangen-Hefe-Zöpfe mit leichter Zitrusnote für frische Winteraromen.

Lust auf mehr? Stöbere einfach weiter durch die Hefegebäck-Kategorie und lass dich inspirieren.


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Und lass mich wissen, wie deine Version geworden ist: Hast du extra viel Safran verwendet, die Rosinen ausgetauscht oder vielleicht Schokostückchen eingearbeitet? Ich freue mich immer zu hören, wie andere diese klassischen Brötchen für sich anpassen. Fragen sind natürlich auch willkommen – lass uns gemeinsam das perfekte winterliche Hefegebäck backen.


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Sankt Lucia Safranbrötchen


  • Author: Nina Johnson
  • Total Time: 120
  • Yield: 12 Brötchen

Description

Sankt Lucia Safranbrötchen sind weiche, goldgelbe Hefebrötchen mit feinem Safranaroma, die traditionell in Schweden zum Luciafest im Advent gebacken werden.


Ingredients

250 ml Milch

0.5 g Safranfäden oder Safranpulver

100 g Zucker

75 g Butter zimmerwarm

1 Würfel frische Hefe

500 g Weizenmehl Type 405

1 Prise Salz

1 Ei

1 Ei zum Bestreichen

50 g Rosinen

2 EL Hagelzucker


Instructions

1. Die Milch leicht erwärmen, bis sie lauwarm ist. Etwas von der Milch abnehmen, die Safranfäden oder das Safranpulver darin einrühren und einige Minuten ziehen lassen.

2. In die restliche lauwarme Milch den Zucker einrühren und die frische Hefe hineinbröckeln. Kurz stehen lassen, bis sich Bläschen bilden.

3. Mehl und Salz in einer großen Schüssel mischen. Hefemilch, Safranmilch, das Ei und die zimmerwarme Butter hinzufügen und alles zu einem glatten, elastischen Teig verkneten.

4. Den Teig zu einer Kugel formen, in eine leicht geölte Schüssel legen, abdecken und an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.

5. Den Teig kurz durchkneten, auf leicht bemehlter Arbeitsfläche zu einem langen Strang formen und in 12 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einer etwa 25–30 cm langen Rolle formen und zu Schnecken oder S-Formen eindrehen. Rosinen in die Enden oder in die Mitte drücken.

6. Die geformten Brötchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, abdecken und weitere 20–30 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

7. Das zweite Ei verquirlen und die aufgegangenen Brötchen vorsichtig damit bestreichen. Mit Hagelzucker bestreuen.

8. Die Sankt Lucia Safranbrötchen im vorgeheizten Ofen etwa 10 Minuten goldgelb backen. Auf einem Gitter kurz auskühlen lassen und am besten noch leicht warm servieren.

Notes

Verwende unbedingt lauwarme Milch und gib dem Teig genug Zeit zum Gehen – so werden die Sankt Lucia Safranbrötchen besonders fluffig und aromatisch.

  • Prep Time: 30
  • Cook Time: 10
  • Category: Hefegebäck, Weihnachtsgebäck
  • Method: Backen
  • Cuisine: Schwedisch

Nutrition

  • Serving Size: 1 Brötchen
  • Calories: 270
  • Sugar: 13
  • Sodium: 120
  • Fat: 7
  • Saturated Fat: 4
  • Unsaturated Fat: 2.5
  • Trans Fat: 0.2
  • Carbohydrates: 44
  • Fiber: 1.5
  • Protein: 6
  • Cholesterol: 45

Keywords: Lussekatter, Sankt Lucia, Safranbrötchen, Advent, Weihnachtsgebäck

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