Außen zart knusprig, innen weich und fluffig: Zimt-Zucker-Teigbällchen sind ein unkompliziertes Gebäck, das sofort nach gemütlicher Küche, warmen Gewürzen und süßem Duft schmeckt. Sie erinnern ein wenig an kleine Donut-Happen, lassen sich aber noch einfacher portionieren und servieren. Gerade wenn du etwas backen möchtest, das ohne aufwendige Dekoration beeindruckt, sind diese kleinen Kugeln eine wunderbare Wahl.
Besonders schön ist, dass sie zu vielen Gelegenheiten passen. Ob zum Nachmittagskaffee, auf einem Brunch-Buffet, als süßer Snack für Gäste oder als besonderes Wochenendgebäck – diese Teigbällchen kommen fast immer gut an. Die Hülle aus Zucker und Zimt sorgt für den klassischen Wohlfühlfaktor, während ein feiner Guss ihnen auf Wunsch noch eine zusätzliche, leicht cremige Süße gibt.
Warum sind Zimt-Zucker-Teigbällchen so beliebt?
Sie sind so beliebt, weil sie mehrere gute Eigenschaften in einem Gebäck vereinen: Sie sind handlich, schnell serviert, aromatisch und herrlich vielseitig. Der warme Zimtgeschmack, die feine Süße und die weiche Mitte sprechen fast jeden an. Außerdem sehen die kleinen Kugeln hübsch aus, ohne dass du viel Aufwand betreiben musst – genau das macht sie ideal für Alltag und Gäste.

Zutaten für Zimt-Zucker-Teigbällchen
Mehl
Mehl bildet die Grundlage des Teigs und sorgt dafür, dass die Bällchen ihre Form behalten und innen locker werden.
Backpulver
Backpulver lockert den Teig und hilft dabei, dass die Teigbällchen schön aufgehen und nicht kompakt werden.
Salz
Eine kleine Menge Salz balanciert die Süße aus und hebt die Aromen von Butter, Zucker und Zimt deutlicher hervor.
Zucker
Zucker süßt nicht nur den Teig, sondern unterstützt auch eine angenehme Bräunung beim Backen.
Zimt
Zimt ist das Herzstück dieses Gebäcks und verleiht den Bällchen ihren warmen, würzigen Charakter.
Milch
Milch bringt Feuchtigkeit in den Teig und sorgt für eine weiche, zarte Krume.
Ei
Das Ei gibt Struktur, verbindet die Zutaten und trägt zu einer schönen, gleichmäßigen Textur bei.
Butter
Butter macht den Teig aromatischer und sorgt für ein rundes, vollmundiges Gebäck.
Vanille
Vanille ergänzt den Zimt mit einer sanften Süße und verleiht den Bällchen mehr Tiefe im Geschmack.
Puderzucker
Puderzucker eignet sich ideal für einen glatten Guss, der die Teigbällchen optisch und geschmacklich abrundet.
So bereitest du Zimt-Zucker-Teigbällchen zu
Schritt 1: Trockene Zutaten mischen
Gib Mehl, Backpulver, Salz und einen Teil des Zuckers in eine Schüssel und verrühre alles gründlich. So verteilen sich die Zutaten gleichmäßig, und der Teig bekommt später überall die gleiche Struktur.
Schritt 2: Flüssige Zutaten vorbereiten
Verrühre in einer zweiten Schüssel Milch, Ei, geschmolzene Butter und Vanille, bis eine glatte Mischung entsteht. Dieser Schritt sorgt dafür, dass sich die feuchten Zutaten leichter mit den trockenen verbinden.
Schritt 3: Den Teig zusammenrühren
Gieße die flüssige Mischung zu den trockenen Zutaten und rühre alles nur so lange, bis ein weicher, formbarer Teig entsteht. Nicht zu lange rühren, damit die Teigbällchen später locker bleiben.
Schritt 4: Kugeln formen
Portioniere den Teig in kleine gleichmäßige Stücke und forme daraus Kugeln. Mit leicht angefeuchteten Händen gelingt das besonders sauber und unkompliziert.
Schritt 5: Backen bis goldgelb
Setze die Kugeln mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech und backe sie, bis sie leicht goldgelb sind. Sie sollen außen trocken wirken, innen aber noch weich bleiben.
Schritt 6: In Zimt-Zucker wenden
Mische Zucker und Zimt in einer Schüssel. Bestreiche die noch warmen Teigbällchen leicht mit zerlassener Butter und wälze sie anschließend in der Mischung, damit die aromatische Hülle gut haftet.
Schritt 7: Mit Guss verfeinern
Rühre aus Puderzucker und etwas Milch einen dickflüssigen Guss an und verteile ihn dekorativ über den vollständig abgekühlten oder nur noch leicht warmen Teigbällchen. So entsteht ein hübscher Kontrast zur Zimt-Zucker-Schicht.
Servieren und Aufbewahren
Am besten schmecken Zimt-Zucker-Teigbällchen am Tag der Zubereitung, wenn die Hülle noch leicht knistert und das Innere besonders weich ist. Serviere sie lauwarm zu Kaffee, Kakao oder Tee, oder richte sie als kleines Dessert mit Vanillesoße oder einer Kugel Eis an. Auch auf einem Brunch- oder Kuchenbuffet machen sie sich hervorragend, weil man sie ohne Besteck genießen kann.
Zur Aufbewahrung legst du die vollständig abgekühlten Teigbällchen in eine gut schließende Dose. Bei Zimmertemperatur bleiben sie etwa 2 Tage angenehm weich. Im Kühlschrank halten sie etwas länger, sollten vor dem Servieren aber kurz auf Raumtemperatur kommen, damit sie nicht fest wirken. Ein kurzes Anwärmen im Ofen macht sie wieder besonders lecker.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich die Teigbällchen auch ohne Guss machen?
Ja, absolut. Sie schmecken auch nur mit der Zimt-Zucker-Hülle wunderbar und wirken dann etwas klassischer und weniger süß.
Kann ich den Teig vorbereiten?
Du kannst den Teig kurz im Voraus vorbereiten und kühl stellen. Am besten backst du die Bällchen aber frisch, damit sie ihr lockeres Volumen behalten.
Wie groß sollten die Kugeln sein?
Walnussgroße Portionen sind ideal. So backen sie gleichmäßig durch und bleiben handlich beim Servieren.
Kann ich statt Milch auch eine pflanzliche Alternative verwenden?
Ja, ungesüßte Haferdrink- oder Mandeldrink-Varianten funktionieren meist gut. Der Geschmack verändert sich nur leicht.
Warum sind meine Teigbällchen trocken geworden?
Meist wurden sie zu lange gebacken oder der Teig wurde zu stark verrührt. Achte auf eine kurze Mischzeit und kontrolliere die Backzeit frühzeitig.
Kann ich die Teigbällchen einfrieren?
Ja, am besten ohne Guss. Nach dem Auftauen kannst du sie kurz aufwärmen und bei Bedarf frisch mit Zimt-Zucker oder Guss veredeln.
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Und lass mich in den Kommentaren wissen, wie deine Version geworden ist. Hast du den Guss weggelassen oder noch extra Vanille hinzugefügt? Vielleicht hast du die Bällchen sogar mit einer Prise Kardamom verfeinert.
Ich freue mich immer zu hören, wie andere diese Rezepte für sich anpassen. Fragen sind natürlich ebenfalls willkommen – lass uns gemeinsam noch besser backen.

Zimt-Zucker-Teigbällchen
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 18 Teigbällchen
Description
Weiche, goldene Zimt-Zucker-Teigbällchen mit einer süßen Zimthülle und feinem Vanilleguss – perfekt für Kaffee, Brunch oder als kleines Wohlfühlgebäck für zwischendurch.
Ingredients
250 g Mehl
10 g Backpulver
1 Prise Salz
80 g Zucker
2 TL Zimt
180 ml Milch
1 Ei
60 g Butter, geschmolzen
1 TL Vanilleextrakt
50 g Butter, geschmolzen, zum Bestreichen
100 g Zucker, für die Zimt-Zucker-Hülle
2 TL Zimt, für die Zimt-Zucker-Hülle
120 g Puderzucker
2 EL Milch
1/2 TL Vanilleextrakt
Instructions
1. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
2. Mehl, Backpulver, Salz, Zucker und Zimt in einer großen Schüssel vermischen.
3. Milch, Ei, geschmolzene Butter und Vanilleextrakt in einer zweiten Schüssel glatt verrühren.
4. Die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und nur kurz zu einem weichen, glatten Teig verrühren.
5. Aus dem Teig kleine walnussgroße Kugeln formen und mit etwas Abstand auf das Backblech setzen.
6. Die Teigbällchen 12 bis 15 Minuten backen, bis sie leicht goldgelb sind.
7. Währenddessen Zucker und Zimt für die Hülle in einer Schüssel mischen.
8. Die noch warmen Teigbällchen mit geschmolzener Butter bestreichen und direkt in der Zimt-Zucker-Mischung wälzen.
9. Puderzucker, Milch und Vanilleextrakt zu einem glatten Guss verrühren.
10. Den Guss über die abgekühlten oder nur noch leicht warmen Teigbällchen träufeln und kurz fest werden lassen.
Notes
Für besonders lockere Zimt-Zucker-Teigbällchen den Teig nur so lange verrühren, bis gerade eben keine trockenen Mehlnester mehr sichtbar sind.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Category: Gebäck
- Method: Backen
- Cuisine: Deutsch inspiriert
Nutrition
- Serving Size: 1 Teigbällchen
- Calories: 115
- Sugar: 10 g
- Sodium: 55 mg
- Fat: 4 g
- Saturated Fat: 2 g
- Unsaturated Fat: 1.5 g
- Trans Fat: 0 g
- Carbohydrates: 17 g
- Fiber: 0.5 g
- Protein: 2 g
- Cholesterol: 14 mg
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