Krensoße

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Krensoße ist eine dieser einfachen Saucen, die ein Gericht sofort wacher, würziger und festlicher wirken lassen. Die cremige Basis mildert die Schärfe des Krens, während Zitronensaft, Brühe und ein Hauch Senf für Frische und Tiefe sorgen. Besonders gut passt sie zu gekochtem Rindfleisch, Tafelspitz, Kartoffeln, Fisch, Spargel oder Ofengemüse.

In der deutschen und österreichischen Küche hat Kren einen festen Platz, vor allem bei herzhaften Klassikern. Diese Krensoße bleibt angenehm rund, ohne ihre typische Schärfe zu verlieren. Sie ist schnell gemacht, lässt sich gut vorbereiten und kann je nach Gericht milder oder kräftiger abgeschmeckt werden.

Welche Art von Kren eignet sich am besten für Krensoße?

Frisch geriebener Kren bringt das intensivste Aroma und eine klare, pikante Schärfe. Für den Alltag funktioniert aber auch Kren aus dem Glas sehr gut, solange er nicht zu süß eingelegt ist. Wichtig ist, den Kren erst gegen Ende einzurühren und die Soße nicht mehr stark kochen zu lassen, damit sein frisches Aroma erhalten bleibt.

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Zutaten für Krensoße

Kren: Er ist die Hauptzutat und gibt der Soße ihre typische, würzig-scharfe Note. Frisch gerieben wirkt er besonders aromatisch, Kren aus dem Glas ist eine praktische Alternative.

Butter: Sie bildet die Grundlage für die Mehlschwitze und sorgt für einen runden, feinen Geschmack.

Mehl: Es bindet die Soße und macht sie cremig, ohne dass sie schwer wird.

Gemüsebrühe: Sie bringt Würze und Flüssigkeit in die Soße. Eine milde Brühe ist ideal, damit der Kren nicht überdeckt wird.

Sahne: Sie macht die Krensoße samtig und gleicht die Schärfe des Krens angenehm aus.

Milch: Sie lockert die Soße auf und sorgt dafür, dass sie nicht zu gehaltvoll wird.

Dijon-Senf: Er unterstützt die pikante Note des Krens und gibt der Soße eine dezente Tiefe.

Zitronensaft: Er bringt Frische und hebt die cremigen Aromen an.

Zucker: Eine kleine Prise rundet die Schärfe ab und balanciert Säure sowie Würze.

Salz: Es verstärkt die Aromen und sorgt für eine klare, herzhafte Basis.

Weißer Pfeffer: Er würzt fein, ohne optisch in der hellen Soße aufzufallen.

Schnittlauch: Er bringt Frische, Farbe und eine leichte Zwiebelnote als Abschluss.


So bereitest du Krensoße zu

Schritt 1: Kren vorbereiten

Reibe frischen Kren fein oder stelle Kren aus dem Glas bereit. Wenn du frischen Kren verwendest, arbeite zügig, denn sein Aroma ist besonders flüchtig. Decke ihn kurz ab, bis er in die Soße kommt.

Schritt 2: Mehlschwitze anrühren

Schmelze die Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze. Gib das Mehl dazu und rühre es mit einem Schneebesen 1 bis 2 Minuten an, bis eine helle, glatte Mehlschwitze entsteht. Sie sollte nicht bräunen, damit die Soße schön hell bleibt.

Schritt 3: Flüssigkeit einarbeiten

Gieße die Gemüsebrühe nach und nach unter ständigem Rühren dazu. Sobald die Masse glatt ist, rührst du Milch und Sahne ein. Lasse alles bei niedriger bis mittlerer Hitze einige Minuten sanft köcheln, bis die Soße cremig wird.

Schritt 4: Würzen und abschmecken

Rühre Dijon-Senf, Zitronensaft, Zucker, Salz und weißen Pfeffer ein. Schmecke die Soße vorsichtig ab, denn der Kren bringt später noch zusätzliche Schärfe und Würze mit.

Schritt 5: Kren einrühren

Nimm den Topf vom Herd oder reduziere die Hitze stark. Rühre den Kren ein und lasse die Soße nur noch kurz ziehen. Sie sollte jetzt nicht mehr sprudelnd kochen, damit die typische Frische und Schärfe erhalten bleiben.

Schritt 6: Verfeinern und servieren

Rühre kurz vor dem Servieren den fein geschnittenen Schnittlauch unter oder streue ihn über die Soße. Falls die Krensoße zu dick ist, gib einen kleinen Schuss Milch oder Brühe dazu. Ist sie zu mild, kannst du noch etwas Kren ergänzen.


Servieren und Aufbewahren

Krensoße schmeckt besonders gut zu Tafelspitz, gekochtem Rindfleisch, Kasseler, Fisch, Pellkartoffeln, Salzkartoffeln, Spargel oder geröstetem Gemüse. Sie passt auch wunderbar zu einfachen Kartoffelgerichten, wenn du ihnen mehr Würze geben möchtest.

Zum Aufbewahren füllst du die abgekühlte Soße in einen luftdichten Behälter und stellst sie in den Kühlschrank. Dort hält sie sich etwa 2 Tage. Beim Erwärmen solltest du niedrige Hitze wählen und die Soße nur sanft heiß werden lassen. Falls sie eindickt, rühre etwas Milch oder Brühe ein. Frischen Kren kannst du nach dem Erwärmen noch einmal sparsam ergänzen, damit die Schärfe lebendig bleibt.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich Krensoße mit Kren aus dem Glas machen?

Ja, das funktioniert sehr gut. Achte darauf, einen eher kräftigen, nicht zu süß eingelegten Kren zu verwenden. Da die Schärfe je nach Glas stark variieren kann, gib ihn am besten portionsweise dazu und schmecke zwischendurch ab.

Warum soll die Soße nach dem Einrühren des Krens nicht mehr stark kochen?

Kren verliert bei hoher Hitze schnell an Frische und Schärfe. Wenn du ihn erst am Ende einrührst und die Soße nur kurz ziehen lässt, bleibt das Aroma deutlich lebendiger.

Kann ich die Krensoße ohne Sahne zubereiten?

Ja, du kannst die Sahne durch Milch ersetzen. Die Soße wird dann leichter, aber etwas weniger samtig. Für mehr Cremigkeit kannst du einen kleinen Löffel Crème fraîche oder Frischkäse einrühren.

Wie mache ich die Soße schärfer?

Gib zusätzlichen frisch geriebenen Kren erst kurz vor dem Servieren dazu. So bekommst du mehr Schärfe, ohne die Soße länger kochen zu müssen.

Passt Krensoße auch zu vegetarischen Gerichten?

Ja, sie passt hervorragend zu Kartoffeln, Spargel, Blumenkohl, Sellerieschnitzel, gebratenen Pilzen oder Ofengemüse. Mit Gemüsebrühe bleibt sie unkompliziert vegetarisch.

Kann ich Krensoße einfrieren?

Einfrieren ist möglich, aber nicht ideal, weil Sahnesoßen nach dem Auftauen leicht grisselig werden können. Besser ist es, sie frisch zuzubereiten oder nur 1 bis 2 Tage im Kühlschrank aufzubewahren.


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Und lass mich in den Kommentaren wissen, wie deine Version geworden ist. Hast du frischen Kren verwendet oder Kren aus dem Glas? Hast du die Soße besonders mild oder extra scharf abgeschmeckt?

Ich freue mich immer zu hören, wie andere diese Rezepte für sich anpassen. Fragen sind auch willkommen – lass uns gemeinsam besser kochen.


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Krensoße


  • Author: Nina Johnson
  • Total Time: 15 Minuten
  • Yield: 4 Portionen

Description

Diese cremige Krensoße ist würzig, frisch und angenehm scharf, ohne zu dominant zu werden. Sie passt besonders gut zu Tafelspitz, gekochtem Rindfleisch, Kartoffeln, Spargel, Fisch oder Ofengemüse und lässt sich in wenigen Minuten zubereiten.


Ingredients

25 g Butter

25 g Mehl

250 ml Gemüsebrühe

150 ml Sahne

100 ml Milch

3 EL frisch geriebener Kren oder Kren aus dem Glas

1 TL Dijon-Senf

1 EL Zitronensaft

1 Prise Zucker

1/2 TL Salz

1 Prise weißer Pfeffer

2 EL Schnittlauch, fein geschnitten


Instructions

1. Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen.

2. Mehl einrühren und 1 bis 2 Minuten hell anschwitzen, ohne es bräunen zu lassen.

3. Gemüsebrühe nach und nach unter ständigem Rühren zugießen.

4. Sahne und Milch einrühren und die Soße 4 bis 5 Minuten sanft köcheln lassen, bis sie cremig ist.

5. Dijon-Senf, Zitronensaft, Zucker, Salz und weißen Pfeffer einrühren.

6. Den Topf vom Herd nehmen oder die Hitze stark reduzieren, dann den Kren einrühren.

7. Die Soße kurz ziehen lassen, abschmecken und mit Schnittlauch servieren.

Notes

Den Kren erst am Ende einrühren und die Soße danach nicht mehr stark kochen lassen, damit die frische Schärfe erhalten bleibt.

  • Prep Time: 5 Minuten
  • Cook Time: 10 Minuten
  • Category: Soße
  • Method: Kochen
  • Cuisine: Deutsch-Österreichisch

Nutrition

  • Serving Size: ca. 125 ml
  • Calories: 185 kcal
  • Sugar: 2 g
  • Sodium: 430 mg
  • Fat: 15 g
  • Saturated Fat: 9 g
  • Unsaturated Fat: 5 g
  • Trans Fat: 0 g
  • Carbohydrates: 9 g
  • Fiber: 1 g
  • Protein: 3 g
  • Cholesterol: 42 mg

Keywords: Krensoße, Meerrettichsoße, cremige Soße, Soße zu Tafelspitz, Soße zu Kartoffeln

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